[Katzen] Bella, die Schöne

Hallo, ihr Lieben.

Heute mache ich mal was anderes und stelle euch eine meiner Katzen vor. Ich habe drei. Bella, die einzige Hauskatze unter ihnen, wird den Anfang machen. Let’s get schmalzig!

Bella kam im August 2010 zu mir, 8 Wochen alt. Viel zu früh, wie ich später herausfand. Katzen sollten frühstens mit 14 Wochen von der Mutter weg.
Meine vorherige Katze Kitty musste ein paar Monate davor eingeschläfert werden und der Schmerz darüber war nach wie vor riesengroß. Meine Mutter wollte keine Katze mehr, also suchte ich selbstständig im Internet. Als ich ihr Bilder der Kitten zeigte wurde sie aber schwach und gab nach. Wir fuhren also aufs Land und schauten uns die Miezen an. Ich hätte am liebsten ihre Glückskatzenschwester mitgenommen, aber für meine Mutter kam leider nur eine Katze in Frage. Ein weiteres No-Go bei der Katzenhaltung.
Wir entschieden uns für die schwarz-weiße Schönheit. Ich wollte ihr erst den Namen Sadie geben, aber meine Mutter sprach den Namen immer „Saddy“ aus und ich wollte nicht, dass meine Süße mit so einem traurigen Namen leben musste. Für mich war sie das schönste Wesen auf der Welt, deswegen gab ich ihr den Namen Bella. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt keine Katze gestreichelt, die so weiches Fell hatte.

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Ich weiß noch, dass ich am ersten Tag eine Weile auf der Couch geschlafen habe und Bella sich unter der Couch versteckt hatte. Ihr zartes Miauen weckte mich sofort, ich rief nach ihr und sie kam vom Sofa hervor. Sie rollte sich immer bei meinen Beinen ein und schlief dann so.

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Was fast niemand weiß ist, dass sie mein Leben gerettet hat. Zu der Zeit sind so viele schlimme Dinge passiert, ich hatte keinen Willen mehr zu leben. Mich um Bella zu kümmern hat mir einen Sinn gegeben. Bella weckte den Mutterinstinkt in mir und ich musste auf sie aufpassen. Manchmal funktionierte das besser, manchmal weniger…

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Sie fing bald an das Balkongitter ‚raufzuklettern und saß dann auf der Balkontür. Von dort kam sie erstmal allein nicht mehr ‚runter, also miaute sie solang bis wir sie befreiten.

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Eines Morgens war sie weg. Über den Balkon abgehauen. Ich kann mich nicht mehr erinnern wie lang sie verschwunden war, aber es war die Hölle. Wir hängten einen Zettel im Aufzug auf mit unserer Telefonnummer und jemand kratzte die Nummer immer wieder weg. Ich wurde paranoid und war fest überzeugt, dass sie jemand festhalten würde.

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Wir hatten das einige Male mit Kitty erlebt, aber sie kam immer wieder zu uns zurück. Bei den Balkonen kann nicht viel passieren, weil sie versetzt sind und man gut von Balkon zu Balkon springen kann als Katze. Wir hatten auch öfter Besuch von fremden Katzen.

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Und dann klingelte um 6 Uhr morgens mein Handy. Der Anrufer erzählte mir, dass sie auf seinem Balkon wäre und fauchen würde. Meine Antwort war schlicht: „Die Bella kann gar nicht fauchen“ :D Ich habe mich geirrt. Und wie. Von da an war sie wieder bei uns.

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Einmal bin ich morgens aufgestanden, meine Mutter trank ihren Kaffee, Bella war draußen am Balkon. Mit einem Vogel im Maul. Ich erkannte das erst nicht, fragte so „Was hat die Bella da?“ und wollte nach dem Schrei meiner Mutter meine Kamera holen, aber sie war schneller als ich und rettete den Vogel. Ihm war nichts passiert und er flüchtete. Damals war ich übrigens noch keine Vegetarierin, ich war einfach so stolz auf meine Große und hätte ihr den Vogel auch gegönnt, weil artgerechtes Futter halt. ;P Wie komme ich dazu ihr das Erjagte wegzunehmen? Sorry an alle, die das jetzt schlimm finden. ^^“ Meine Mutter behauptete übrigens damals, der Vogel wäre ihr ins Maul geflogen. Genau.

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Als ich auszog war klar, dass sie mit mir kommen würde und ich mindestens eine weitere Katze dazu holen würde. Wir brachten alle drei Katzen gleichzeitig in die neue Wohnung, damit es keine Revierprobleme geben würde. Bella versteckte sich vier Stunden hinter dem Bett. Auch danach lief nicht alles prima. Bella musste ja beweisen, dass sie die Königin im Haus ist. Also wurde wild auf die Kleinen eingeprügelt. Die Kleinen waren damals allerdings schon fast so groß wie sie, also konnten sie sich eigentlich immer wehren. Bella ist mittlerweile die, die mehr einstecken muss und immer wieder Kratzer auf der Nase hat.

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Bella ist auch die, die sich nicht merken kann, dass sie nicht auf den Tisch oder aus der Wohnung laufen darf, aber gelernt hat wie man Türen öffnet. Ja, jede Tür in der Wohnung, inklusive der Wohnungstür, weshalb wir lernen mussten immer zuzusperren. Wenn wir das mal vergessen steht halt mal die Tür offen und die Nachbarn machen uns drauf aufmerksam. Bella hat auch als einzige den Drang nach draußen zu gehen, vermutlich wegen dem schönen Leben am Balkon damals. Deswegen gehen wir mit ihr ab und zu in den Garten oder in den Keller, wo sie sich eigentlich lieber aufhält.

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Eine Zeit lang haben wir die Katzen gebarft. Bella war die einzige, die keine Küken wollte. Die Kleinen fanden das ganz toll. Und auch zum Barf mussten wir sie ziemlich lang überreden. Deswegen weiß ich wie wichtig Geduld beim Katzenfutter ist. Mittlerweile barfen wir nicht mehr. Ich würde gerne, aber ich hatte permanent die Angst, das Fleisch wäre schlecht und es ist mir auch zu viel Aufwand als psychisch kranke Person. Vielleicht irgendwann wieder!

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Bella ist leider auch die mit dem schwachen Immunsystem. Wenn von uns jemand krank ist müssen wir uns von ihr fernhalten, weil sie sonst auch sofort zu niesen anfängt und heiser wird. Das ist meist recht schnell wieder vorbei, aber ich würde es trotzdem gern gänzlich vermeiden. Das mit dem Fernhalten ist immer schlimm für sie, weil sie es liebt mit uns zu kuscheln.

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Womit ich zum nächsten Punkt komme: Bella hat einen psychischen Knacks. Die meiste Zeit ist sie sehr anstrengend. Sie will immer Aufmerksamkeit. Wenn sie keine bekommt, wirft sie Dinge von Tischen, springt an die Türklinken und macht andere nervige Dinge. Zudem hasst sie andere Menschen. Sie markiert sie gern mit ihren Wangen, aber wenn man sie anfasst, faucht, beißt oder kratzt sie. Dafür liebt sie uns umso mehr. Sie will immer in unserer Nähe sein, ‚rumgetragen und geschmust werden. Aber von Freund_innen kriegt sie gemeine Namen wie Teufelskatze oder ähnliches. Dabei ist sie für mich das liebste Wesen der Welt! <3

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Wenn sie sich freut und richtig entspannt ist, fängt sie an zu sabbern. Auch wenn irgendetwas mit Katzenminze bestreut wurde, geht sie richtig darauf ab und schlabbert alles voll. Sie ist in unserem Haushalt auch die beste Jägerin und liebt Spinnen, Fliegen und Silberfische. Ich nicht so, deswegen muss sie mich oft retten.

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Ich glaube, insgesamt ist sie die schnellste, klügste und eigenwilligste unserer drei Miezen. Das kann stressig und mühsam sein, aber genau deswegen liebe ich sie auch sehr. Sie hat eben einen außergewöhnlichen Charakter.

Ich hoffe, euch hat der Beitrag gefallen. Vielleicht habt ihr euch nur die Bilder von ihr angeschaut, das ist auch okay. :) Die anderen Katzen stelle ich im Laufe der Zeit sicher auch noch vor.

Habt ihr auch so eine liebenswerte Knalltüte zu Hause?

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[Einkauf] Schnupfen, Kopfweh, Allergie – meine Hausapotheke*

Hallo, ihr Lieben.

Den Beitrag wollte ich schon eine Weile schreiben, aber jetzt hatte ich die Gelegenheit meine Hausapotheke aufzustocken. Also kommt er erst jetzt.

Ich war ja erst kürzlich erkältet und habe immer noch leichten Husten. In der Zeit haben wir auch ganz schön viel Hustensaft und Co. gebraucht. Um meinen Vorrat zu füllen habe ich bei der Shop Apotheke bestellt. Meine Mutter hat dort schon öfters bestellt, also hatte ich keine Bedenken wegen der Echtheit der Produkte. Einiges hatte ich natürlich noch zu Hause. :)

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Das Muskel- und Gelenkgel von zirkulin findet ihr für € 5,45 bei dm. Mein Freund hat es irgendwann gekauft, vermutlich als wir zu trainieren begonnen haben. Ich habe es erst einmal gebraucht, als ich ’nen Krampf im Knie hatte. Es hat mir zwar nicht aus dem Krampf „heraus geholfen“, aber es war in der Situation schön kühlend und das hat mich beruhigt. Ob es vegan ist oder nicht weiß ich ehrlich gesagt leider nicht.

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Ibumetin haben wir für alle möglichen Schmerzen zu Hause. Thomapyrin bringt bei mir nichts und Parkemed ist mir zu schädigend. Mit Ibumetin dauert es allerdings ein Weilchen bis Kopf-, Unterleibs- oder Zahnschmerzen vergehen. Aber ich bin zufrieden.

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Jaaa, mein Freund ist süchtig danach diese Nahrungsergänzungen zu kaufen (& nicht zu nehmen). Ich weiß doch auch nicht. :D Die Vitamin C & Magnesium-Brausetabletten nutzen wir oft, aber diese Tabletten finden bei uns eigentlich weniger Verwendung. Aber wenn ich mal wieder Krämpfe habe, ist es gut das Zeug im Haus zu haben.

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Die Prospan Hustenliquids hatte meine Mutter immer zu Hause und ich fand die immer so lecker und toll. Deswegen habe ich sie in der Shop Apotheke für € 5,49 gekauft. Ich bin mittlerweile weniger erkältet als noch vor 3 Jahren, aber jetzt bin ich für die nächste Erkältung gewappnet. <3

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Das passt eher weniger zum Thema „Apotheke“, aber ich habe es nun einmal dort bestellt. :D Ich wurde durch andere Blogger_innen angefixt und dachte mir, dass ich es für € 2,23 (50ml) ruhig mal probieren könnte. Das Avène Thermalwasserspray soll z.B. Juckreiz & Sonnenbrand lindern, aber auch Pollen vom Gesicht entfernen. Das finde ich sehr interessant und bin gespannt ob das bei mir klappt.

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In jedem Haushalt gepiercter Menschen wird man wohl eins finden: Octenisept. Ich habe es bisher für jedes meiner Piercings verwendet und ich habe sehr viele. Außerdem nutze ich es zum Putzen und Desinfizieren meines Piercingschmucks. In meinem Octenisept war noch ein bisschen Rest, aber es ist bereits lang abgelaufen, daher habe ich es im Shop für € 3,99 nachbestellt.

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Ach, Tussamag Hustensirup! Die letzte Flasche haben wir jetzt geleert. Es hilft eigentlich eher schlecht, finde ich, aber dafür ist der Hustensaft superlecker. ;P

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Die Tantum Verde Lutschbonbons habe ich mit 15 mal von einer Freundin bekommen gegen Halsweh bekommen. Seitdem habe ich mich immer gefragt wo es diese leckeren Bonbons gibt. Jetzt hab‘ ich sie für € 3,99 bestellt und auch letztens schon eins genommen. Sie sind nach wie vor total lecker und haben tatsächlich leicht gegen die Halsschmerzen geholfen. Nur den Nachgeschmack habe ich ewig nicht wegbekommen. :D

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Erst wollte ich Johanniskraut Tabletten kaufen, aber ich hab‘ mich dann doch für die Baldriantinktur für € 2,24 entschieden. Noch nicht ausprobiert, aber ich hoffe, dass es mir beim Schlafen oder bei extremer Nervosität hilft.

Zum Shop selber: Über die Benutzer_innenfreundlichkeit lässt sich eventuell streiten. Es ist am Anfang etwas schwierig sich zurecht zu finden, mit ein wenig Übung geht das aber. Außerdem wirkt die Website etwas voll gestopft, ein wenig mehr Übersichtlichkeit wäre wünschenswert. Die Suche ist aber simpel und funktioniert. Auch das Produktangebot ist groß und gut. Es gibt viele Naturkosmetikartikel und rezeptfreie Medikamente, Sonnenschutz, Produkte für Tiere, etc. Außerdem kann man nach Marken suchen.

Schön ist außerdem, dass man die Artikel bewerten kann. Ganz toll finde ich zudem die Merkliste. Ich stöbere immer gern in Shops und werfe alle Artikel in meine Wunschliste, um später alles zusammen bestellen zu können. Als H&M diese Funktion gekillt hat, habe ich kaum mehr bestellt.

Die Anmeldung im Shop ist einfach, genauso wie die Bestellung. Bezahlen kann man mit Kreditkarte, Paypal oder auf Rechnung. Ich habe die Rechnung gewählt. So kann man nach Erhalt des Pakets die Produkte bezahlen. Ab 19 Euro wird kostenfrei versendet, sehr super! Aktuell gibt es sogar 5 Euro Rabatt, wenn man sich neu anmeldet, allerdings erst ab 60 Euro Bestellwert. Die Preise für die Artikel finde ich angemessen.

Das Paket war innerhalb von ein paar Tagen da und ich war insgesamt sehr zufrieden. :)

Was muss bei euch auf jeden Fall immer in eurer Apotheke sein?

*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Shop Apotheke. Vielen Dank!

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[Monatsrückblick] Februar 2016

Hallo, meine Schönen.

Diesen Monat ging es bei mir ganz schön rund. Ich hatte viele Termine und war recht häufig draußen. Außerdem geht seit dem 15. Februar The Walking Dead weiter. Wir haben also jetzt wieder einmal die Woche einen TWD-Abend mit meinem besten Freund. :)

Und zu meiner Freude wurde mein Tattoomotiv nach langer Zeit endlich fertig und ich konnte sofort zum Tätowieren vorbei kommen! Damit habe ich jetzt zwei Tattoos mehr. :D Diese Woche wird die Farbe tätowiert und ich habe ein bisschen Angst, weil es am Oberschenkel ganz schön weh tut. Aber das Ergebnis wird sicher der Hammer. Melanie ist einfach unglaublich talentiert und ich bin so glücklich wie das Motiv geworden ist. <3 Ihre Homepage ist übrigens ganz frisch, also schaut ‚mal vorbei, dort gibt’s Bilder von ihren phänomenalen Arbeiten.

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[Blogger_innenalphabet] A wie Arbeit/Ausbildung

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Hallo, ihr Lieben.

Vor einer Woche ging es los mit dem Blogger_innenalphabet, das die liebe Anne gestartet hat.

Ich fange an mit ein paar Fakten: ich begann meine Ausbildung zur Mediendesignerin 2007 eher zufällig als bewusst, aber zu dem Zeitpunkt war das mein absoluter Traum. Ich erstellte schon mit 11 Websites und Blogs, natürlich mit grauenhaftem HTML und fürchterlichen Designs. In der Ausbildung lernte ich nicht nur zwei wundervolle Menschen kennen, sondern bildete mich auch in wichtigen Bereichen wie Photoshop, HTML, CSS, Typografie, etc. weiter.

Den Anfang machte ich bei einer Maßnahme, die vom Arbeitsamt finanziert wird, wo man als Lehrling € 100 im Monat bekommt und im Großen und Ganzen nichts macht. Nebenbei ging ich zur Berufsschule, wo die wirkliche Ausbildung stattfindet. Nach einem Jahr kam ich in eine kleine Medienagentur, wo ich lernte mit CMS umzugehen. Dort wurde mir nicht viel zugetraut, allerdings brachten mir meine Kollegen ein paar wichtige Dinge bei. Die Firma ging in Insolvenz, wir bekamen 6 Monate kein Gehalt bezahlt. Das kam dann alles auf einmal aus einem Insolvenzfond.

Ich wurde einem Freund von meinem Chef empfohlen und kam dort in eine weitere kleine Werbeagentur. Am Anfang war es für mich komisch, da weniger professionell gearbeitet wurde und es ein wenig chaotisch war. Andererseits wurde mir weit mehr zugetraut und so durfte ich Newsletter erstellen & verschicken, ganze Websites designen und auch programmieren. Das hat mein Selbstbewusstsein sehr gestärkt, denke ich. Das Schlimmste für mich an dem Job war allerdings der Kund_innenkontakt. Ich telefoniere schon ungern mit Freund_innen, aber mit Kund_innen war es einfach nur unangenehm. Ich habe immer Angst mich zu verplappern beim Abheben (nicht unbegründet) oder die andere Person nicht zu verstehen. Es gäbe einiges mehr zu der Agentur und dem Job zu erzählen, im Großen und Ganzen habe ich sehr gern dort gearbeitet und ich vermisse es.

Nach dem Umzug fiel ich in ein tiefes Loch. Morgens, als ich zur Arbeit gehen wollte, fing ich an zu weinen und konnte mich nicht aus dem Haus bewegen. Ich dachte, das wäre nach ein paar Tagen vorbei und ließ mich krank schreiben. Ich war 6 Monate krank geschrieben, es war ein ziemliches Hin und Her. Ich versuchte zwischendurch wieder zu arbeiten, aber es ging nicht, ich hatte Panikattacken. Danach wurde ich (verständlicherweise) gekündigt. Das war Ende 2013 – seitdem bin ich immer wieder beim Arbeitsamt oder krank geschrieben. Ich bin darauf schon mehrmals auf meinem anderen Blog eingegangen, deswegen lasse ich das hier jetzt aus.

Mein Plan für 2016 ist es ein spezielles Arbeitstraining zu machen, das extra für psychisch Kranke gemacht ist. Man wird bei allem unterstützt und ich möchte gern in den Sozialbereich. Am liebsten wäre es mir mit psychisch Kranken zu arbeiten, weil ich mich da am besten hineinversetzen kann. Viele sagen, sie könnten das nicht, weil sie das zu sehr belastet, aber ich kann das gut von mir fernhalten und differenzieren. Ich glaube, dass ich das ganz gut könnte und will das jetzt schon ziemlich lang. Auf keinen Fall will ich wieder in einen Bürojob, das macht mich nur müde und deprimiert mich zu sehr. Es war schön so lange zu Hause zu sein und ich könnte es wohl auch weiterhin, aber mir fehlt das Arbeiten und mir fehlt das regelmäßige Rausgehen, auch wenn es mir nach wie vor sehr schwer fällt.

Das Kreativsein hat mich allerdings nie los gelassen. Vielleicht habe ich deswegen den Blog erstellt. Um mich irgendwo kreativ auszuleben. Auch das Fotografieren macht mir wieder mehr Spaß. Ich werde meinen gelernten Beruf nie aufhören zu lieben, aber ich werde ihn vermutlich nie wieder so ausüben. Und das ist okay. Meine Interessen und Talente haben sich einfach verlagert.

So, das war’s von mir zum Buchstaben A. Der nächste Buchstabe kommt dann nächste Woche, mein Beitrag dazu aber wahrscheinlich wieder etwas später. :)

Warum meine Haare ab mussten

Ich habe meine Haare ganz kurz schneiden lassen. Für mich war das schon ein paar Wochen klar. Ich hatte auf Twitter gefragt, ob ich das machen sollte. Das Ergebnis war relativ eindeutig: „Ma wurscht“, gefolgt von „Nein“. Zu dem Zeitpunkt war ich mir aber schon zu 90% sicher das machen zu wollen, insofern konnte mich die Umfrage nicht davon abhalten. Mich hat einfach nur interessiert was andere dazu denken und vielleicht wollte ich auch einen kleinen Schubs haben. Ich konnte meine Haare nicht mehr ertragen.

Die letzten Tage hat sich dieser Wunsch noch mehr gefestigt. Ich hatte auch schon vor ein paar Wochen DIE Frisur gefunden, die ich haben wollte. Ich war mir auch ziemlich sicher, dass sie mir nicht stehen würde. Das war für mich aber okay.

Ich war letzte Woche auch schon kurz davor sie einfach abzurasieren. Also wurde es definitiv Zeit für die Friseurin.

Seit es kälter geworden ist, trage ich Mützen. Und Schals. Mit langen Haaren ist das etwas mühsam. Man fummelt da ewig ‚rum bis alles passt. Und am Ende sehen die Haare doch doof aus. Irgendwann hab‘ ich mir dann angewöhnt mir einen Zopf zu machen und ihn unter der Mütze zu verstecken. Da kam mir dann die Idee mit den kurzen Haaren. Es macht so ja ohnehin keinen Unterschied mehr. Nur dass ich jetzt erst keinen Zopf machen muss.

Dann hätten wir die Pflege. Aufgrund meiner Depressionen schaffe ich es nicht regelmäßig Haare zu waschen. Und ich habe auch keinen Grund dafür, da meine Haare erst nach ca. fünf Tagen fettig werden. Das ist schon ‚mal nicht schlecht, aber ich merke, dass meine Haare etwas darunter leiden, denn mittlerweile bin ich so unmotiviert, dass ich teilweise über 1 Woche nicht wasche und auch nicht täglich kämme. Weil es mir schlichtweg zu nervig ist.

Zusätzlich zu dem Ganzen kommt die Farbe. Ich hatte sie unten blau und oben blond/Naturhaarfarbe. Das sah mittlerweile echt schlimm aus. Auf Fotos weniger als in Wirklichkeit. Und oben konnte man sie auch gar nicht mehr färben, die Farbe wurde einfach irgendwie nicht angenommen.

Jetzt: Ich war bei der Friseurin. „Ich möchte sie ganz kurz.“ – „Sicher?“ – „Sicher.“ Mittendrin war ich mir dann nicht mehr so sicher. Ich dachte „das ist das Schlimmste, was ich je getan habe. Kann man die wieder ankleben?“ Aber ich bereue nichts. Als ich das Ergebnis gesehen habe, habe ich mich gefreut.

Sie sind kurz. Sie sind jetzt leichter zu pflegen. Ich kann Haare waschen, auch wenn ich am selben Tag noch etwas vorhabe ohne ewig föhnen zu müssen. Ich kann meine Haare theoretisch in kurzer Zeit und ohne großen Aufwand färben.

Ganz wichtig war für mich auch, dass ich jetzt endlich (leichter) Perücken tragen kann. Mit viel Glück bekomme ich welche zu Weihnachten und dann kann ich jeden Tag eine andere Haarfarbe und -länge haben. Das ist mein Traum. Das klingt banal, aber Haare sind mir unglaublich wichtig und ich wollte das schon immer.

Im Großen und Ganzen: meine Frisur empowert mich. Es gibt mir Selbstbewusstsein. Auch wenn ich sie unter der Mütze oder unter Perücken verstecke. Es nimmt jetzt weniger Zeit weg. Ich weiß, dass es wahrscheinlich bei anderen nicht so gut ankommt, aber das ist okay und mir relativ egal. Ich hab‘ mich lang nicht mehr über etwas so gefreut wie über diesen Haarschnitt und das ist, was zählt.

Und Haare wachsen ja auch wieder nach.

vorher
nachher

Übrigens: meine Naturhaarfarbe habe ich lange nicht mehr gesehen. Aber sie bleiben wahrscheinlich nicht in der Farbe, das halte ich nicht aus. ;)

[Monatsrückblick] November 2015

Hallo, ihr Lieben.

Ich habe einige Ideen für Blogeinträge, aber irgendwie schmettert mich meine Depression momentan wieder ganz schön nieder. Ich bin froh, wenn ich es aus dem Bett schaffe. Es grenzt an ein Wunder, dass ich abends meine Pflegeroutine einhalte, aber das brauche ich, um ‚runterzukommen. Ich versuche jetzt auch wieder ohne Schlaftabletten auszukommen, aber irgendwie ist das Bett abends immer besonders unbequem. :D Erst morgens, wenn man ‚raus muss, wird es der Lieblingsort.

Im November hat sich jedenfalls bei mir einiges getan. Für meine Verhältnisse halt. ;P Ich hab‘ ziemlich viel gehäkelt, mein Freund hatte Geburtstag, ich bekam eine neue Gaming Maus und meine Liebe zu Lippenstift nimmt langsam schreckliche Ausmaße an. Ich lasse Instagram Bilder sprechen.

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Eigentlich sollte das ein Outfit Foto werden, aber mein Freund hat meine Schuhe auf keinem Foto fotografiert. ;P

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[Organisation] Everything in its place: Teil 1

Hallo, ihr Lieben.

Dieses Thema werde ich in zwei oder mehr Beiträge teilen, da er sonst viel zu lang wird. Ich habe zu diesem Thema einfach zu viel zu schreiben und hoffe es hilft jemandem.

Ich bin ein totales Chaoskind. Das hat sich schon in der Zeit abgezeichnet, wo ich noch bei meiner Erzeugerin gewohnt habe. Nach einer Renovierung meines damaligen Zimmers lief alles ein wenig geordneter ab, aber mir fehlte zunehmend der Platz für mein Zeug. Ganz schön absurd, wenn man bedenkt, dass wir in einer 90m² Wohnung gewohnt haben.

Als der Auszug 2012 näher rückte, wurde mir klar, dass ich nun endlich eine Wohnung mit genug Stauraum einrichten konnte. Ich kaufte Regale, Kommoden, Schränke und das nicht zu knapp. Schnell waren angesparte 7000 € weg. Ich würde das heute vermutlich anders machen, allerdings bin ich froh darüber, dass ich diese Möbel und Schränke habe, ich liebe sie alle und alles passt nach wie vor zueinander.

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